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Kurt Schill

German politician (1911-1944)

Político alemão (1911-1944)

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Kurt Erich Cäsar Schill (* 7. Juli 1911 in Schiffbek; † 14. Februar 1944 im KZ Neuengamme) war ein deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. 1928 schloss sich Kurt Schill gemeinsam mit seiner späteren Ehefrau Hilda Pfeiffer der KPD an. Zusammen mit Bruno Endrejat, Walter Stödter, Heinrich Matz, Gerd Schmarander, William Dabelstein und Adolf Wolf nahmen sie nach 1933 die Arbeit in einer sogenannten Fünfergruppe auf. Im Kinderwagen ihres Sohnes brachte Hilda Schill wiederholt antifaschistische Schriften aus dem Erzgebirge, später stand ein Vervielfältigungsapparat bei den Schills zu Hause, dessen Druckgeräusche vom Rattern der familieneigenen Stickmaschine übertönt wurden. Themen der meist von Kurt Schill selbst geschriebenen Flugblätter waren immer wieder Berichte aus Konzentrationslagern und die laufenden Kriegsvorbereitungen. Vor der Hinrichtung von Etkar André klebte die Gruppe lange Zeit unter Lebensgefahr Plakate – zwei ihrer Mitglieder waren bereits 1933 verhaftet und schwer misshandelt worden. Schill war ab 1939 bei der Reichsbahn dienstverpflichtet, zunächst in Hamburg, dann ab 1943 im von den Nazis okkupierten Teil der Sowjetunion. Ende Juni 1943 wurden 79 aktive Antifaschisten wegen der Bombenangriffe auf Hamburg von der Untersuchungshaft „beurlaubt“, darunter Walter Bohne.

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