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market strategy
Estratégia
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Marktstrategie ist eine Strategie von Unternehmen zur künftigen Nutzung des vorhandenen Marktpotenzials durch Marktbearbeitung. Unternehmen müssen auch Strategien für die von ihnen bedienten oder künftig zu bedienenden Märkte entwickeln. Hierzu ist eine Marktanalyse von Marktdaten erforderlich, um Marktverhalten und Strategien anderer Marktteilnehmer kennenzulernen, daraus eigene Verhaltensweisen abzuleiten und für die künftige Marktentwicklung zu nutzen. Der Begriff Marktstrategie erfuhr in der Vergangenheit mehrere inhaltliche Änderungen. Ausgangspunkt der Forschungen zur Marktstrategie bildet im Jahre 1957 der US-Ökonom Harry Igor Ansoff, der bei seiner anschaulichen Einteilung zwischen existierenden und neuen Märkten und eingeführten und neuen Produkten oder Dienstleistungen unterschied. Auch die Marktentwicklung, Marktdurchdringung und Produktentwicklung waren Teil seiner Marktstrategie. Die von ihm entwickelte Produkt-Markt-Matrix (Ansoff-Matrix) ist ein Werkzeug für das strategische Management von Unternehmen. Seine Matrix – erweitert um das Risikopotenzial – sieht wie folgt aus: Zu den ältesten Marktstrategien gehört der Lock-in-Effekt (Einsperreffekt), der eine enge Kundenbindung an Produkte/Dienstleistungen und/oder einen Anbieter ermöglicht, die es dem Kunden wegen zunehmender Wechselbarrieren erschwert, zu wechseln. Als Erfinder gilt John D. Rockefeller, der um 1870 diese Abhängigkeiten ausnutzte, als er Petroleumlampen in China verkaufte, wo er ein Petroleummonopol besaß. Die gemeinsame technisch-physikalische Abhängigkeit lässt Komplementärgüter entstehen, die diesen Lock-In-Effekt ermöglichen.
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