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Oberbaum-City
Human settlement in Germany
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Als Oberbaum City wird seit etwa 1999 das Gelände der ehemaligen Narva Berliner Glühlampenfabrik (früher: Osram Werk D [Drahtwerk]) im Rudolfkiez des Berliner Ortsteils Friedrichshain zwischen dem Bahnhof Warschauer Straße und der Ehrenbergstraße bezeichnet. Städtebauliches Wahrzeichen des Areals nördlich der Spree nahe der Oberbaumbrücke ist das heute 63 Meter hohe und 16-geschossige Narva-Hochhaus. Der Narva-Turm (Haus 3; Rotherstraße 11) wurde 1909 nach einem Entwurf von Theodor Kampffmeyer (1856–1913) mit zunächst zehn Geschossen fertiggestellt. Mit damals über 40 Metern Höhe war er das erste Hochhaus Berlins und eines der ersten Hochhäuser in Deutschland. Die Bebauung des Geländes begann bereits Anfang des 19. Jahrhunderts durch das erste Berliner „Wasserwerk vor dem Stralauer Thor“ zur Trinkwasseraufbereitung, das 1856 in Betrieb ging. Mit der Eröffnung der Stammstrecke (heutige U-Bahn-Linie U1 der Berliner U-Bahn) war das Areal 1902 über den benachbarten Endbahnhof Warschauer Brücke auch an die neue „Hoch- und Untergrundbahn“ angeschlossen. Als das Wasserwerk um 1893 seinen Betrieb einstellte, kaufte die Deutsche Gasglühlicht AG (Auer-Gesellschaft) das Areal und ließ zwischen 1906 und 1914 auf dem Terrain vier Gebäudekomplexe als Produktionsstätte und Verwaltungssitz errichten. Der Grundstein für die sogenannte „Lampenstadt“ war gelegt. Die Deutsche Gasglühlicht AG gliederte im November 1918 ihr Glühlampengeschäft aus und gründete die Osram G.m.b.H. KG, an der sich 1920 die beiden anderen großen deutschen Glühlampenhersteller, Siemens & Halske und die AEG mit den Werken Helmholtzstraße in Charlottenburg (Werk S; Siemens) und Sickingenstraße in Moabit (Werk A; AEG) beteiligten.
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