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Prückner

Family

Família nobre

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Die Hofer Patrizierfamilie Prückner stellte mehrere Bürgermeister von Hof und war im 17. Jahrhundert in einer Seitenlinie in den Adelsstand erhoben worden. Ahnherr der Hofer Familie Prückner war Hans Prückner aus Kronach, der als Hauptmann im Kampf gegen die Hussiten Kaiser Sigismund und König Albrecht diente und sich 1415 in Hof niederließ. Sein Sohn Hans Prückner zeichnete sich in Feldzügen der Kaiser Maximilian und Friedrich ebenfalls aus, wofür er „mit Schild und Helm begnadigt“ wurde, also das Wappenrecht verliehen bekam. Hans Prückner (1485–1547), genannt Johann Pontanus, war Bürgermeister von Hof und stiftete einen Altar mit Messe für die Michaeliskirche, dort befindet sich auch ein Familienwappen, seine Mutter wurde in der Nähe des Altars bestattet. Er und seine Frau wurden in der Klosterkirche bestattet. Lucas Cranach der Ältere porträtierte ihn, das Bildnis ist aber bereits seit der Belagerung Hofs von 1553 verschollen. Ein weiterer Bürgermeister war der Weißgerber Matthaeus Prückner (1568–1641), er wurde in der Michaeliskirche bestattet. Sein Sohn Adam Lorenz Prückner stiftete 1643 eine Glocke für die Leonhardskirche in Köditz; er wurde dort in einer Gruft beigesetzt. 1688 stiftete Johann Georg Prückner ein Gemälde (Jesus und die Ehebrecherin) für die Kassettendecke der Hospitalkirche in Hof.

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