Comum · Arquitetura
Schloss Wartenstein
Castle in Germany
Château, Renânia-Palatinado
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Schloss Wartenstein ist eine ehemalige Burg nördlich von Kirn in Rheinland-Pfalz. Die Burg wurde um 1357 über dem Hahnenbachtal auf der Gemarkung von Oberhausen bei Kirn errichtet und dient heute als Ausflugsziel sowie Informationsstelle des Naturparks Soonwald-Nahe. Im Jahre 1357 errichtete Ritter Tilmann von Steinkallenfels, der Haupterbe der Heinzenberger Besitzungen, zwischen Kallenfels und Hennweiler eine neue Burg, genannt Wartel. Die Burg erstreckte sich fast 130 Meter über den Bergrücken. Schon kurz nach der Erbauung trug Ritter Tilmann im Jahre 1359 die Burg für 800 Gulden dem Trierer Erzbischof Boemund zu Lehen auf. 1381 kam sie durch Heirat an den Schwiegersohn Tilmanns, Dietrich I. von Manderscheid, der sie jedoch im Jahre 1409 im Zuge einer Fehde aufgeben musste. 1414 wurde Johann von Schwarzenberg durch den Trierer Erzbischof Werner mit der Burg belehnt. Ein Teil der Burg verblieb im Besitz der Familie bis zu deren Aussterben im Jahre 1583, danach wurde der Schwiegersohn des letzten Schwarzenberg, Johann von Warsberg, mit der Burg belehnt, der andere ging 1428 an Iliane von Thune, Witwe des Ritters Johann von Löwenstein und 1441 an deren Sohn Wolfram. Im Jahre 1461 verkauften Dietrich Herr zu Manderscheid und Dietrich Graf zu Manderscheid, Herr zu Dune und zur Sleiden ihre Hälfte des Schlosses Wartenstein an den Kurfürsten Johann von Trier, den Grafen Adolf von Nassau-Saarbrücken und an Wirich von Daun-Falkenstein. Von diesen wurden in den Jahren 1461 bis 1469 verschiedene bauliche Veränderungen an den Mauern, am Kelterhaus, den Stallungen und der Brücke vorgenommen.
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