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Sewanviertel
Conjunto habitacional, Berlim
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Das Sewanviertel ist eine Großwohnsiedlung im Ortsteil Friedrichsfelde des Berliner Bezirks Lichtenberg. Es wurde 1961 bis 1966 als erstes größeres Ost-Berliner Neubauviertel unter dem Namen Hans-Loch-Viertel errichtet. Seit Umbenennung der namensgebenden Straße in Sewanstraße im Jahr 1992 wird auch das umgebende Straßennetz mit den Wohngebäuden als Sewanviertel bezeichnet. Das Sewanviertel liegt beiderseits der Sewanstraße. Es wird im Norden von der Rummelsburger Straße, im Osten von der Straße Am Tierpark, im Süden von der VnK-Strecke der Bahn und im Westen von der Ortsteilgrenze zu Rummelsburg begrenzt. Das Neubauviertel entstand 1961–1966 auf einem ehemaligen Laubengelände beiderseits des damaligen Triftweges (heute Sewanstraße) nach Entwürfen der Kollektive Werner Dutschke / Gerd-Heinz Brüning (Städtebau), Leopold Wiel / Günther Kabus / Wolfgang Radtke / Gerhard Hoelke (Hochbau) und Heinz Peldszus (Grünplanung). Es erhielt den Namen Hans-Loch-Viertel nach dem ein Jahr zuvor verstorbenen Finanzminister der DDR, dem LDPD-Politiker Hans Loch. Auf einer 80 Hektar großen Fläche wurden circa 5000 Wohneinheiten für etwa 15.000 Einwohner gebaut. Das Viertel besteht überwiegend aus viergeschossigen Wohnzeilen aus geschosshohen Großplatten vom Typ QX aus der Wohnungsbauserie Q3A. Drei elfgeschossige Punkthochhäuser stehen im Zentrum, die mit Meißner Keramik verkleidet waren.
Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. · Imagem: Eva Brueggmann (CC BY-SA 3.0 de) ·