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Sisimithres

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Sisimithres (altgriechisch Σισιμίθρης) oder Chorienes (Χοριήνης) war ein sogdianischer Territorialherr, dessen schwer zugängliche Burg im Spätjahr 328 v. Chr. von Alexander dem Großen erobert werden konnte. Im Herbst 328 v. Chr. zog Alexander von Marakanda (Samarqand) kommend in Nautaka (Shahrisabz) ein. Hier erfuhr er von der nahegelegenen Felsenburg des Sisimithres, der sich der Unterwerfung ihm gegenüber verweigerte. Bereits im Frühjahr desselben Jahres hatte Alexander die als uneinnehmbar geltende Felsenburg des Ariamazes erobert, den sogenannten Sogdischen Felsen, was er nun am Fels von Chorienes zu wiederholen gedachte. Der genaue geographische Standort dieses zweiten sogdischen Felsens ist unklar; wenn er aber in der Nähe zu Nautaka lag, muss er in der Bergregion des südlichen Usbekistans am Flusslauf des Qashqadaryo oder im westlichen Tadschikistan um Pandschakent verortet werden. Allerdings wird er auch mit der Burg Kuh-i-Nur in einem Gebirgsmassiv südlich von Faizabad im Nordosten Afghanistans vermutet. Laut Arrian maß der Felsen 20 Stadien Höhe mit einem Umfang von 60, Strabon gibt 15 Stadien Höhe und 80 im Umfang an. Geschützt wurde er von einem tiefen Graben.

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