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Torpedostation

Architectural structure

Conjunto de edifícios, Flensburgo

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Die Torpedostation war die Keimzelle des Stützpunktes Flensburg-Mürwik der deutschen Marine. Wesentlicher Bestandteil war die Torpedoschule der Kaiserlichen Marine. Die erhaltenen Gebäude der Torpedostation, mittlerweile Kulturdenkmale, befinden sich am Rande des heutigen Sonwiks. 1877 erhielt Admiral Alfred von Tirpitz vom Kaiser Wilhelm I. den Auftrag, die Torpedobootwaffe für das Deutsche Kaiserreich zu entwickeln. Als die Kieler Förde sich als Übungsplatz zu klein erwies, da das Abfeuern der Torpedos häufig durch querende Boote und Schiffe behindert wurde, verlagerte Tirpitz schrittweise immer mehr Militär nach Flensburg. So diente die Flensburger Förde, schon bevor die Torpedostation errichtet wurde, als Übungsbereich des kaiserlichen Militärs. 1890 fand ein kombiniertes Manöver des Deutschen Heeres und der Marine im Raum Sonderburg statt. Fast die gesamte Manöver- und Übungsflotte der Kaiserlichen Marine fand sich vor Holnis ein. Um die Jahrhundertwende nutzte die als Torpedoschulschiff genutzte Korvette Blücher die Förde für Torpedo-Schießübungen. Im Jahr 1900 wünschte sich der Kommandant der Blücher im Bereich Mürwik neu zu errichtende Wohnquartiere, Unterrichtsräume, Lehrsäle, eine Küche sowie einen Speiseraum für die Torpedo-Ausbildung.

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. ·

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