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Volker Weingraber
Personalidade alemã, nascido em 1942
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Volker Weingraber (* 3. Dezember 1942 in Berlin) ist ein ehemaliger deutscher V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes. In den 1970ern arbeitete der damalige Zuhälter und Kleinkriminelle als Informant unter den Tarnnamen Wien und Karl Heinz Goldmann für den Verfassungsschutz und lieferte vor allem Informationen über die Terrororganisation Bewegung 2. Juni. Volker Weingraber ist eines von drei Kindern des Ingenieurs Herbert von Weingraber (* 1901 in Theresienstadt), Professor für Messtechnik und Austauschbau an der TU Braunschweig und ein Enkel des k.u.k. Oberstleutnants im Infanterie-Regiment Nr. 102 Stephan von Weingraber, der 1916 durch Kaiser Franz Joseph als „Edler von Grodek“ in den erblichen österreichischen Adelsstand erhoben wurde. Nach dem Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie ging der Familie mit dem Adelsaufhebungsgesetz 1919 die Nobilitierung wieder verloren. Volker Weingraber gab sich als Mitglied der Bewegung „2. Juni“ aus und stellte den Kontakt zu Brigitte Heinrich her, für die er nach Mailand gehen und Kontakt mit den Roten Brigaden aufnehmen sollte. Im Juni 1974 wurde der Berliner Student Ulrich Schmücker, ebenfalls ein V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes, mutmaßlich als Verräter erschossen.
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