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Westerwald-Kaserne

Quartel, Montabaur (1965)

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Die Westerwaldkaserne ist ein ehemaliger Standort der Bundeswehr in Montabaur. Sie beherbergte zunächst vor allem Truppen der Raketenartillerie, dann der Instandsetzungs- und Logistikeinheiten. Das 2005 von der Bundeswehr aufgegebene Gelände wird heute als Wohn- und Gewerbequartier genutzt. Das rund 40 ha große Gelände schließt sich an den südlichen Stadtrand von Montabaur an. Weiter südlich grenzte, auf der gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße 49 der zugehörige Standortübungsplatz an, der an die Ortsgemeinden Holler und Niederelbert grenzte. Die Westerwaldkaserne wurde im Jahr 1966 vornehmlich als Standort des Raketenartilleriebataillons 350 eröffnet und mit dessen Einzug und einem öffentlichen Appell am 9. September des Jahres feierlich in den Dienst gestellt. Das Bataillon war im Rahmen der Nuklearen Teilhabe für den Einsatz von Atomwaffen (Sergeant Rakete mit dem Nukleargefechtskopf W52 mit einer Sprengleistung von 200 KT; bzw. der Lance Rakete) vorgesehen. Am 31. März 1993 wurde das Raketenartilleriebataillon 350 aufgelöst.

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. · Imagem: Volker Thies (Asdrubal) (GFDL) ·

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