Comum · História

Wunderheilung

Experiência religiosa

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Wunderheilungen sind außergewöhnliche Heilungen (meist) schwerer Erkrankungen, die (wie Wunder) den Naturgesetzen zu widersprechen scheinen „und deshalb der unmittelbaren Einwirkung einer göttlichen Macht oder übernatürlichen Kräften“ zugeschrieben werden. Diese Definition unterscheidet sie von den Spontanheilungen. Seit jeher galten Krankheiten im religiösen Kontext auch als Störung der Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf und die Behebung dieser Störung bzw. die Heilung von Krankheiten dementsprechend als durch göttliches Eingreifen bewirkbar. Im Christentum gibt es seit dem Auftreten Jesu Christi bis heute zahlreiche Berichte über Wunderheilungen. Personen, die Wunderheilung anbieten oder denen Wunderheilungen (von der Kirche oder der einfachen Bevölkerung) zugesprochen wurden, werden als Wunderheiler bezeichnet. Bereits das Buch Exodus erzählt von der Heilung der Hand des Mose vom Aussatz, mit der ihn Gott zuvor geschlagen hatte (Ex 4,8 ). Im Buch Tobit, einer apokryphen Schrift des Alten Testamentes, wird über die wundersame Heilung des blinden Tobit berichtet. Im Neuen Testament finden sich zahlreiche Perikopen über die Wunder Jesu und der Apostel. Es wird berichtet, dass Jesus Blinde, Lahme, Aussätzige und Besessene heilte, selbst Tote zum Leben erweckte. Die Apostelgeschichte berichtet über die Heilung eines Gelähmten an der Schönen Pforte durch den Apostel Petrus (Apg 3,1–10 ).

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