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Spandauer Bock
Brewery, Germany
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Der Spandauer Bock war eine Ausflugsgaststätte mit einer Brauerei (Spandauerberg-Brauerei) im Berliner Ortsteil Westend des heutigen Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie lag an der Einmündung der Reichsstraße in den Spandauer Damm und bestand aus zwei durch Letzteren getrennten Teilen, der Bock genannten älteren südlich des Spandauer Damms und der jüngeren Gaststätte neben der Brauerei nördlich des Spandauer Damms, die der Volksmund nach dem weiblichen Pendant zum Bock Zibbe (norddeutsch für ‚Mutterschaf‘) taufte. Im Jahr 1840 erwarb der bayrische Bierbrauer Conrad Bechmann, der in Spandau eine Brauerei besaß, das heute im Winkel zwischen Spandauer Damm und Reichsstraße gelegene Gelände und eröffnete dort einen kleinen Ausschank. Nach dem im Frühjahr dort ausgeschenkten dunklen Bockbier erhielt die Gaststätte den Namen Spandauer Bock. Sie brannte im März 1875 ab, wurde aber im gleichen Sommer wieder aufgebaut. 1854 verlegte Bechmann seine Brauerei aus Spandau auf das auf der gegenüberliegenden Seite des Spandauer Damms gelegene Gelände des Spandauer Bergs, die von da an Spandauerberg-Brauerei hieß und einen eigenen Ausschank besaß. Die Brauerei wurde 1917 von der Schultheiss-Brauerei übernommen. Die beiden Ausflugsgaststätten wurden Ende der 1930er Jahre geschlossen. Die Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die beiden Gartenlokale boten bis zu 6000 Tischplätze, die an warmen Frühlingswochenenden nicht ausreichten.
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