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Schlepptriebwagen
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Schlepptriebwagen oder Güterschlepptriebwagen sind in Deutschland übliche Begriffe für spezielle Eisenbahn-Fahrzeuge, die eine Kombination aus einem Triebwagen und einer Lokomotive darstellen. Gemäß einer Definition von 1931 unterschied man damals zwischen Schienenmotorwagen mit 30 bis 60 PS Leistung, Alleintriebwagen mit 60 bis 180 PS Leistung (auch Alleinfahrer- beziehungsweise Einzelfahrer-Triebwagen genannt) und Schlepptriebwagen mit 180 bis 650 PS Leistung. Generell kann jedoch nahezu jeder Triebwagen als Schlepptriebwagen fungieren, sofern er mit entsprechenden Kupplungen beziehungsweise Puffern ausgerüstet ist. Daher ist Schlepptriebwagen zum einen eine Bezeichnung für eine bestimmte Betriebsform, zum anderen ein Begriff für Fahrzeuge, die bestimmte bauliche Merkmale aufweisen, welche das Mitführen zusätzlicher Anhängelasten erleichtern beziehungsweise überhaupt erst ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise – neben dem signifikant stärkeren Antrieb – eine höhere Bremsleistung, aufwändigere Getriebe oder in Einzelfällen auch Übergangseinrichtungen zum jeweils nächsten Wagen – die jedoch in aller Regel nur für das Begleitpersonal freigegeben sind. Jedoch gelten Serientriebwagen wie der VT 98 oder der ETA 150, die gelegentlich einen oder zwei Personen- oder Güterwagen ziehen, nicht als Schlepptriebwagen. Dies gilt ebenso für Personentriebwagen, die ausschließlich zu diesem Zweck gebaute Mittelwagen, Beiwagen oder Steuerwagen mitführen. Daher ist eine konkrete Abgrenzung zwischen Schlepp- und „Normal“-Triebwagen schwierig und manchmal fließend. Gleiches gilt für die Abgrenzung zum Gepäcktriebwagen beziehungsweise Posttriebwagen. Charakteristisch für die ersten, ab etwa Ende des 19.
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